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Der Begriff Server bezeichnet sowohl die Software beim Datenaustausch als auch die Hardware, die Informationen zur Verfügung stellt.
Ein Server setzt sich stets aus zwei verschiedenen Dingen zusammen. Die Hardware (inkl. Betriebssystem) gewährleistet zu aller Erst einmal den Betrieb eines Servers. Diese physikalischen Geräte sind im Prinzip nichts anderes als normale Computer und werden häufig als Host bezeichnet. Der zweite Teil eines Servers ist eine bestimmte Software, welches die Kommunikation in Netzwerken regelt und den Zugang auf die Daten der Server ermöglicht.
Normalerweise sind Hosts stets angeschaltet und laufen somit gegebenenfalls auch mehrere Jahre am Stück. Deshalb werden die verschiedenen Bauteile eines Servers auch an den dauerhaften Betrieb angepasst, so dass zum Beispiel SAS-Festplatten und keine SATA-Festplatten, die in den meisten normalen PCs eingesetzt werden, eingebaut werden. Wie ein normaler Computer benötigt natürlich auch ein Webserver oder Mailserver einen oder mehrere Prozessoren und Netzteile.
Die Server-Software ist ebenso wie die Hardware stets angeschaltet oder aber zumindest jederzeit auf Anfrage des Clients anschaltbar. Zur Gewährleistung einer größeren Ausfallsicherheit werden Server auch häufig als Cluster zusammengeschaltet, so dass beim Ausfall eines Servers die anderen die Anfragen der Clients bearbeiten können.
Webserver werden hauptsächlich im Internet eingesetzt, um Daten zu empfangen und zu übertragen. Es gibt auch lokale Webserver, die beispielsweise auf ein Firmennetzwerk begrenzt sind. Allgemein überträgt ein solcher Server Informationen und Dateien an so genannte Clients wie zum Beispiel Webbrowser. Man spricht von Webservern in Bezug auf den Computer, welcher über die notwendige Software zur Datenübertragung verfügt, oder aber auch lediglich in Bezug auf die Websoftware.
Unter Webspace versteht man einen bestimmten Speicherplatz für Daten auf einem Webserver. Bei vielen verschiedenen Internetdienstleistern kann sich jeder Internetnutzer seinen eigenen Speicherplatz für Internetpräsenzen, Dokumente und Dateien anmieten. Dieser Vorgang des Vermietens von Webspace wird generell auch als Webhosting bezeichnet